Allgemein- und Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie

Die Klinik bietet für zivile Patientinnen und Patienten bzw. Soldatinnen und Soldaten ein großes Leistungsspektrum von Untersuchungs- und Behandlungsmöglichkeiten auf den Gebieten der Allgemeinchirurgie, Bauchchirurgie sowie der Gefäßchirurgie an. Besondere Schwerpunkte liegen in der Versorgung von Weichteilbrüchen (Hernien) und der Entfernung des Blinddarms, der Gallenblase sowie arterieller und venöser Gefäßerkrankungen.

Optimale medizinische Versogung als oberstes Ziel

Mit etwa 1.000 Operationen jährlich im Bereich der Notfallchirurgie leistet unsere Abteilung häufig den Abschluss der bereits durch den hauseigenen Rettungsdienst begonnenen Behandlung. So wird sichergestellt, dass gerade in zeitkritischen Notfallsituationen keine Informationen verloren gehen und das bestmögliche Behandlungsergebnis erreicht wird. Neben der optimalen medizinischen Versorgung ist die individuelle, fürsorgliche Betreuung der Patientinnen und Patienten unser erklärtes Ziel.

Moderne Operationsverfahren

Im Zentral-OP sowie den Eingriffsräumen der chirurgischen Ambulanz und der Zentralen Notaufnahme werden jährlich 2.000 Operationen durch unsere Abteilung durchgeführt, die von kleinen Eingriffen an der Körperoberfläche bis hin zu großen Tumoroperationen reichen. Wann immer möglich, werden minimal-invasive Verfahren („Schlüssellochchirurgie“) angewandt. Das therapeutische Vorgehen bei bösartigen Tumorerkrankungen wird in der interdisziplinären Tumorkonferenz des Hauses gemeinsam beschlossen. Die Versorgung unserer Patienten nach ausgedehnten Eingriffen sowie von Notfallpatienten erfolgt auf unserer interdisziplinären Intensivstation.

Bahn frei auf den Haupttransportwegen des Körpers

Die Mitarbeiter der Gefäßchirurgie beschäftigen sich mit den Erkrankungen der Arterien, der Venen und der Lymphgefäße. In der Hauptsache handelt es sich hierbei um Verkalkungen oder Aussackungen der Arterienwände, die zu einer bedrohlichen Erkrankungen führen können. Neben den arteriellen Erkrankungen ist ein weiterer Schwerpunkt die Versorgung von Venenleiden, insbesondere des Krampfaderleidens.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Sollte es schon zu nicht heilenden Wunden („chronisches Wundleiden“) in Folge von Durchblutungsstörungen gekommen sein, wird der Ursache auf dem Grund gegangen und gemeinsam mit den Hautärzten ein Konzept erarbeitet, das von einem stadienadaptierten Wundbehandlungsschema bis hin zur operativen Behandlung reichen kann.

Erfordern Krebserkrankungen die Durchführung einer notwendigen Chemotherapie oder Nierenerkrankungen eine notwendige Dialyse wird dies durch die kurzfristige Implantation von Portsystemen oder AV-Dialyseshunts ermöglicht.