Labormedizin

Unser klinisches Zentrallabor ist Dienstleister für die medizinischen Fachabteilungen des Hauses – und das 24 Stunden rund um die Uhr. Denn das Labor stellt einen Bereitschaftsdienst, um auch nachts bei Notfällen und im Sinne unserer Patienten schnell die geforderten Bestimmungen vornehmen zu können. Im Auftrag der Stationen und Ambulanzen werden jährlich über 500.000 Analysen durchgeführt.

Dazu gehören folgende Bestimmungen:

  • Erstellung von Blutbildern
  • Mikroskopie (Blutausstriche, Parasiten)
  • Gerinnungsuntersuchungen
  • Enzyme (z.B. Leberwerte) und Herzinfarktmarker
  • Stoffwechsel- und Nierenwerte (z.B. Blutzucker, Cholesterin, Harnstoff)
  • Hormone (Schilddrüse, Geschlechtshormone)
  • Verlaufskontrolle verschiedener Tumormarker
  • Spezialproteine
  • Entzündungsmarker
  • Urin

Darüber hinaus untersuchen wir Ergussflüssigkeiten, Hirnwasser und Wundsekrete. Bei seltenen Untersuchungen unterstützen uns die Labors des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.

Geschwindigkeit und Präzision

Aufgrund der großen Menge an Analysen sowie aus Gründen der Qualitätssicherung erfolgen die Untersuchungen weitgehend mechanisiert mit modernen Analysenautomaten. Diese werden von einem Zentralrechner gesteuert. Durch diese IT-Unterstützung können wir mit hoher Geschwindigkeit und Präzision arbeiten und verbrauchen dennoch nur geringe Reagenz- und Probemengen.

Um zusätzlich die Verwechslungssicherheit zu garantieren werden alle Proben mit Strichcode-Etiketten versehen. Dieser Code wird erfasst und gemeinsam mit den einzelnen Messwerten vom Gerät an den Laborrechner übermittelt. So können Schreib- oder Übermittlungsfehler nahezu ausgeschlossen werden. Die Ergebnisse werden übersichtlich aufbereitet und erst wenn unser Personal die Befunde im System freigegeben hat, werden diese über das hausinterne Netzwerk direkt auf den Stationen übertragen und können dort ausgedruckt werden.

Qualität ist oberstes Gebot

Die Untersuchungsergebnisse unserer Analysen sind oft die Grundlage zur Diagnose von Krankheiten. Kleinste Fehler können daher schwerwiegende Folgen haben, wenn Diagnose und die folgende Behandlung nicht stimmen. Deshalb müssen wir bei unserer Arbeit zahlreiche Vorgaben des Gesetzgebers und der Ärztekammer zur Qualitätskontrolle, Blutgruppenserologie und Konservenlagerung erfüllen. Erst wenn all diese Forderungen erfüllt bzw. gewährleistet sind, dürfen die Laborwerte oder Blutprodukte an den anfordernden Arzt ausgeben werden.