Rettungszentrum

Alles unter einem Dach

Die kompetente notfallmedizinische Versorgung der Bürger in und um Hamburg!

Das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg beteiligt sich als Partner der Berufsfeuerwehr Hamburg an der notfallmedizinischen Patientenversorgung der Freien und Hansestadt Hamburg. Seit seiner Gründung im Juli 1973 wurde es regelmäßig den gewachsenen Bedürfnissen und Vorgaben eines modernen Rettungsdienstes angepasst. Die im Rettungsdienst eingesetzten Soldaten haben sich wiederholt im weltweiten Einsatz in Krisen- und Katastrophengebieten bewährt. Die ständige Aus-, Fort- und Weiterbildung des Personals, verbunden mit einer qualitativ hochwertigen Ausrüstung unserer Rettungsmittel, garantieren unseren Notfallpatienten eine hervorragende medizinische Versorgung. Unser Qualitätsmanagementsystem ist gemäß DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.

Aktuell verfügen wir über folgende Rettungsmittel:

  • 1 Rettungshubschrauber (RTH)
  • 1 Notarztwagen (NAW)
  • 1 Notarzteinsatzfahrzeug (NEF)
  • 2 Intensivtransportwagen (ITW / NAW)
  • 1 Mehrzweckfahrzeug (MZF)

Mit diesen Rettungsmitteln werden pro Jahr weit mehr als 8000 Notfalleinsätze im Rahmen der zivil-militärischen Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Hamburg geleistet.

(RTH ca. 2100 Einsätze/Jahr, NAW ca. 3800 Einsätze/Jahr, NEF ca. 2200 Einsätze/Jahr, ITW ca. 500 Einsätze/Jahr)

Der Rettungshubschrauber „Christoph 29“

Unter den Luftrettungsstationen der Bundesrepublik nimmt „Christoph 29“ eine Sonderstellung ein. In diesem Kooperationsmodell arbeiten die Freie- und Hansestadt Hamburg, das Bundesinnenministerium und das Bundesverteidigungsministerium zum Wohle der Bürger der Metropolregion Hamburg seit Jahren erfolgreich zusammen. Während die Berufsfeuerwehr Hamburg die Notfalleinsätze disponiert und koordiniert, wird der Rettungshubschrauber vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe bereitgestellt, von Piloten der Bundespolizei geflogen und durch deren Techniker gewartet. Die medizinische Versorgung der Patienten nehmen dagegen Rettungsassistenten (HCM) und Ärzte (Facharzt für Anästhesiologie / Notfallmedizin) des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg vor. Die Ausstattung mit Medizingeräten und Medikamenten erfolgt ebenfalls durch die Abteilung X des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg und entspricht der unserer bodengebundenen Rettungsmittel „NAW 23B“ und „NEF 23C“.

Die fahrende Intensivstation „NAW 23D“

Als weitere Besonderheit wird an unserem Rettungszentrum ein Intensivtransportwagen „Kennung: NAW 23D“ bereitgehalten, mit dem jährlich über 500 intensivpflichtige Patienten im Auftrag der Berufsfeuerwehr Hamburg verlegt werden. Diese „fahrende Intensivstation“ verfügt, neben dem üblichen apparativen Monitoring, auch über die Möglichkeit zur Blutgasanalyse, Sonographie (Ultraschall) und fiberoptischen Bronchoskopie (Lungenspiegelung) - eine Ausstattung, die sich gerade auf längeren Transporten wiederholt bewährt hat.

Die Mitarbeiter im Rettungszentrum

Fliegendes Personal:

Unsere Piloten werden aus einem erfahrenen Pool der Bundespolizei-Fliegerstaffel Fuhlendorf bei Bad Bramstedt gestellt.

Medizinisches Personal:

Unsere medizinische Besatzung besteht aus Rettungsassistenten (RettAss) und Notfallmedizinern der Abteilung X des BwKrhs Hamburg. Das gesamte Rettungsdienstpersonal verfügt über eine Reihe von wertvollen Zusatzqualifikationen, wie z.B. die erfolgreiche Teilnahme an PHTLS/ITLS-, ACLS- Instruktor- und ITS-Transport (DIVI)-Kursen. Die auf dem RTH eingesetzten RettAss absolvieren die erforderliche Zusatzausbildung zum HEMS-Crew-Member und sind ausgebildete „OrgL“ (Organisatorische Leiter Rettungsdienst). Für das ärztliche Personal auf dem RTH ist neben der Facharztqualifikation die Ausbildung zum Leitenden Notarzt (LNA) obligat.

Steckbriefe der Rettungsmittel

Rettungshubschrauber

  • Eurocopter135 T2i
  • 2x 700 PS
  • 2,9 to max. Startgewicht
  • 257 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • 640 km Reichweite
  • Patientenmonitor C³Vollausstattung
  • Oxylog 3000 Beatmungsgerät
  • 2 Perfusoren

Notarztwagen

  • MB Sprinter mit AMS-Aufbau
  • 120 KW / 163 PS
  • 5,3 to Gewicht
  • Patientenmonitor C³Vollausstattung
  • 4 Perfusoren
  • Oxylog 3000 Beatmungsgerät
  • Reanimationsgerät „Lukas 2“

Notartzeinsatzfahrzeug

  • MB Vito mit AMS-Aufbau
  • 110 KW / 150 PS
  • 3 to Gewicht
  • Patientenmonitor C³Vollausstattung
  • 2 Perfusoren
  • Oxylog 3000 Beatmungsgerät

Intensivtransportwagen

  • MB Atego mit AMS-Aufbau
  • 160 KW / 218 PS
  • 7,49 to Gewicht
  • Patientenmonitor C³Vollausstattung
  • 4 (Max. 12) Perfusoren
  • Sonographiegerät
  • Bronchoskop
  • Oxylog 3000; Medumat Transport; Hamilton und Evita 4 Beatmungsgeräte
  • Blutgasanalysegerät „Epoc“
  • Aufnahmeschienen für „ECMO“und „IABP“ Material für die Durchführung von Primäreinsätzen