Die Zentrale Notaufnahme

Die Zentrale Notfallaufnahme (oder kurz: ZNA) bildet die "Nahtstelle" zwischen ambulanter und stationärer Versorgung für nahezu alle Fachrichtungen des BwK HH und ist dementsprechend von großem Stellenwert.  Die ZNA am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg ist ein eigenständiger Fachbereich innerhalb der Abteilung Anästhesie (Abt. X) und fungiert so als Dienstleister des gesamten Klinikums.

Vorrangig ist hier vor allem, dass der Patient rund um die Uhr gleich welcher Erkrankung oder Verletzung eine Anlaufstelle findet: die ZNA.

Es obliegt also nicht mehr wie bisher dem Patienten, an welche Klinik, an welchen Arzt er sich wenden muss, sondern er trifft in der ZNA auf einen Arzt, welcher als eine Art "Medizinmanager" ihn entsprechend seinen Symptomen zuordnen und behandeln kann. Dabei ist es von der Erkrankung oder Verletzung her abhängig, ob er selbst sich um den Patienten kümmern oder ob er einen Spezialisten hinzuziehen wird.

Somit gewährleistet die ZNA jederzeit eine zügige und rasche Erstabklärung und -behandlung von Notfällen und Notfalleinweisungen von Rettungsdienst/Notarzt und ärztlichen Notfalldiensten (kassenärztlicher Notdienst).

Zudem wird bei jedem Patienten die Indikation zur stationären Behandlung überprüft. Eine zentrale Notfallaufnahme - interdisziplinär mit standardisierten Behandlungsabläufen - ermöglicht, Fehlbelegungsraten zu reduzieren und die stationäre Verweildauer zu verkürzen.

Die ZNA ist zertifiziert nach KTQ und zertifiziertes regionales Traumazentrum der DGU im Traumanetzwerk Hamburg.