Schockräume

Chirurgischer Schockraum

Hier werden schwer verletzte Patienten erstversorgt (Beispielsweise schwere Verkehrs- und Arbeitsunfälle, Stürze aus großer Höhe, Explosionsverletzungen, Einklemmungen , Verschüttungen etc.)

Im chirurgischen Schockraum der Notaufnahme ist es primäres Ziel, die Vitalfunktionen (u.a. Atmung- und Kreislaufsystem) zu stabilisieren und aufrechtzuerhalten. Zudem steht die Diagnostik (Bildgebung mit Röntgen, Computertomografie, Ultraschalluntersuchung, EKG, Laboruntersuchungen etc.) im Vordergrund um entsprechend therapeutische Konsequenzen ziehen zu können (OP, Intensivstation, Transfusionen etc.)Der chirurgische Schockraum verfügt über eine hochmoderne Ausstattung.
So findet man u.a. ein 128-Zeilen-CT, ein Ranger-Infusionsgerät für die schnellstmögliche Verabreichung von Infusionen und Blutprodukten sowie eine Einrichtung zur Wärmeapplikation.

Unterstützt mit hochtechnisierter Ausstattung spielt die ZNA am regionalen Traumazentrum des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg eine zentrale Rolle. So behandeln wir mit Hilfe modernstem  interdisziplinärem Schockraummanagement ca. 100 polytraumatisierte (schwerverletzte) Patienten pro Jahr. Diese Zahlen sind ein wichtiger Teil von Ergebnissen für das Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie.

Internistischer Schockraum

Hier werden schwer erkrankte Patienten erstversorgt. (Beispielsweise: Reanimationen, Herzinfarkte, Schlaganfälle, schwere Asthmaanfälle, septische Patienten etc.)

Wie im chirurgischen Schockraum ist es auch im internistischen Schockraum der Notaufnahme oberstes Ziel die Vitalfunktionen (u.a. Atmung- und Kreislaufsystem) zu stabilisieren und aufrechtzuerhalten. Daneben ist die Diagnostik (Labor, EKG- und Herzechokardiografie etc.) wichtig um eine entsprechende Therapie schnellstmöglich einleiten  zu können (Intensivstation, Herzkatheteruntersuchungen, Spezialmedikamente etc.)