Aktionsbündnis Patientensicherheit

Wir, das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, sind der Überzeugung, dass die Umsetzung der Empfehlungen des Aktionsbündnisses Patientensicherheit dazu beiträgt, die Patientensicherheit in unserem Krankenhaus zu erhöhen.

Patientenidentifikation

Die Gewährleistung der Patientensicherheit ist ein besonderes Anliegen aller Angehörigen im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg. Die Verwendung und Nutzung eines indviduellen Patientenidentifikationsarmbandes ist eine der Empfehlungen vom Aktionsbündnis  „Patientensicherheit“.

Anhand des Patienten-Identifikationsarmbandes ist es dem klinischen Personal möglich, die Patientinnen und Patienten eindeutig in allen Phasen der Behandlung und Therapie zu identifizieren, um so Verwechselungen zu vermeiden. Jeder stationäre Patient bekommt, wenn er damit einverstanden ist, vor dem operativen Eingriff ein Armband angelegt. Zuvor erfolgt eine schriftlich dokumentierte Aufklärung über Sinn und Zweck des Armbandes. Einzig der Vor- und Nachname, sowie das Geburtsdatum sind offen lesbar. Alle anderen für die Patientensicherheit relevanten Daten sind auf einem „Barcode“ hinterlegt, die mit einem speziellen Scanner lesbar sind.  

Vermeiden von Stürzen

Die Empfehlung des Aktionsbündnisses zum Thema Sturz hat eine hohe Priorität im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg.

Die Pflegedienstleitung und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pflege sind bereits bei der Aufnahme von Patienten bestrebt, potentielle Risiken frühzeitig zu erkennen und die erforderlichen Maßnahmen einzuleiten.

Höhenverstellbare Betten mit Seitengittern stehen im gesamten Krankenhaus zur Verfügung. Zusätzlich können Sturzmatten vor den Betten oder rutschfeste Socken bereitgestellt werden. Die Möglichkeit von einer indirekten Beleuchtung während der Nacht soll ebenfalls helfen, Stürze zu vermeiden und so die Patientensicherheit zu erhöhen.

TEAM TIME OUT

Die Patientensicherheit hat im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg einen hohen Stellenwert. 

Die Empfehlungen vom „Aktionsbündis Patientensicherheit in Deutschland“ sehen fünf Stufen zur Vermeidung von Eingriffsverwechslungen vor:

  1. Aufklärung und Identifikation des Patienten (Namensarmbänder für alle Patienten)
  2. Markierung des Eingriffsortes 
  3. Einschleusecheck
  4. Identifikation des richtigen Patienten für den richtigen Saal
  5. „Team-Time-Out“ der an der Operation beteiligten Spezialisten

Die kontinuierliche Durchführung des Team-Time-Out im täglichen OP-Arbeitsalltag ist nur durch ein hohes Maß an Disziplin aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im OP sicherzustellen. Im Rahmen des Qualitätsmanagements wird bei internen Audits überprüft, ob das Verfahren kontinuierlich Anwendung findet und ob die Maßnahmen zur Patientensicherheit ausreichen.