Risikomanagement

Das etablierte Risikomanagementsystem orientiert sich an der DIN ISO 31000 und der ONR 49000ff und ist elementarer Bestandteil der Krankenhausführung.

Die für den Klinikbetrieb relevante Risiken (z.B. medizinische, finanzielle,  infrastrukturelle und haftungsrechtliche Risiken) aber auch Risiken wie zum Beispiel aus Prozessen, der Personalführung sollen erkannt werden.  

Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagement liegt beim ärztlichen Direktor (Chefarzt). Die Experten im jeweiligen Aufgabengebiet tragen eine Teilverantwortung und sind verpflichtet, beim Erkennen von Risiken, diese schnellstmöglich mit entsprechenden Handlungsempfehlungen der Krankenhausleitung zur Kenntnis zu bringen.

Die Risikoeinschätzung als proaktive Maßnahme, dient in erster Linie einer wahrscheinlichen Prognose des Eintritts des Risikos und dem Schweregrad des Ereignisses für den gesamten Krankenhausbetrieb. Zur Darstellung aller möglichen Risiken ist ein Risikoberichtswesen etabliert, welches EDV-gestützt der gesamten Krankenhausleitung zur Kenntnis gebracht wird.

Die Melde- und Informationsplicht liegt nicht allein bei den Risikobeauftragten, sondern auch bei allen Mitarbeitern des BwKrhs Hamburg.  Diese nutzen weitere Instrumente des Qualitätsmanagements z.B. das System zur Meldung von kritischen Zwischenfällen (CIRS = Critical Incident Reporting System), das kontinuierliche Verbesserungsprogramm (KVP), das Berichtswesen, die Arbeit in Gremien und Kommissionen und das etablierte Besprechungswesen.