Urkunden aus Zertifizierungen

Urkunden aus Zertifizierungen

KTQ Zertifizierung

Seit dem Jahr 2007 wurde das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg bereits viermal erfolgreich nach dem KTQ-Verfahren, zuletzt im November 2016, zertifiziert. Bei den letzten Zertifizierungen gehörte das Krankenhaus zu den Besten in Deutschland.

Ziel der Zertifizierung ist die ständige Verbesserung und Optimierung von Prozessen innerhalb der Patientenversorgung, also ein fortlaufender Prozess. Daher wird das Zertifikat befristet für die Dauer von drei Jahren vergeben. Um Aussagen über die Qualität der Prozessabläufe in der medizinischen Versorgung treffen zu können, basiert das KTQ-Zertifizierungssystem auf den sechs Kategorien:

1.Patientenorientierung

2.Mitarbeiterorientierung

3.Sicherheit

4.Informationswesen

5.Führung

6.Qualitätsmanagement.

Die Veröffentlichung des Qualitätsberichtes schafft Transparenz und bietet den Patienten in verständlicher Form Informationen über die Qualität der medizinischen und pflegerischen Versorgung. Die Träger der Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen (KTQ) sind die Bundesärztekammer, die Deutsche Krankenhaus Gesellschaft, der Deutsche Pflegerat, der Hartmannbund sowie die Spitzenverbände der Krankenkassen.

Traumazentrum

Das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg ist seit dem Jahr 2010 als Regionales Traumzentrum nach den Kriterien des Weißbuches der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zertifiziert und erfüllt die  Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzten. Zudem ist das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg Mitglied in dem seit dem Jahr 2011 existierenden  „Trauma Netzwerkes Hamburg“. 

Die zentrale Stärke des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg im Rahmen der Traumaversorgung ist die sehr gute Zusammenarbeit des Personals in der zentralen Notaufnahme mit der Orthopädie- und Unfallchirurgie und die schnelle Verfügbarkeit der  die für eine Mitbehandlung erforderlichen Fachabteilungen (Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Hals-, Nasen und Ohrenheilkunde, Innere Medizin, Neurologie, Dermatologie und Venerologie, Psychiatrie und Augenheilkunde), welche die Erstversorgung und Ersttherapie des verletzten Patienten unterstützen können.

Gerade die im Jahr 2013 neu Inbetrieb genommene und mit Highend Geräten ausgestattete  zentrale Notaufnahme und die Intensivstation in Kombination mit den in unmittelbarer Nähe befindlichen bettenführenden Stationen erfüllt die Voraussetzungen für eine gute Versorgung. Dies hat einen besonders hohen Stellenwert, da oftmals in den ersten Stunden nach einem Unfall die Weichen für den weiteren Behandlungserfolg gestellt werden.

Rettungszentrum DIN EN ISO 9001/ 2015

Das Rettungszentrum des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg hat als erstes Rettungszentrum der Freien und Hansestadt Hamburg und auch innerhalb der Bundeswehr erfolgreich das Zertifizierungsverfahren nach der DIN EN ISO Norm 9001/2015 durchlaufen.

Im Rettungszentrum Bundeswehrkrankenhaus Hamburg arbeiten Soldaten und Angestellte der Bundeswehr gemeinsam mit Piloten der Bundespolizei und Angehörigen der Berufsfeuerwehr Hamburg in einem Team Hand in Hand. Gerade der gemeinsame Einsatz auf den verschiedenen Rettungsmitteln (Rettungshubschrauber, Notarztwagen, Notarzteinsatzfahrzeug, Intensivtransportmobil und Rettungswagen) erfordert neben hoher fachlicher Qualifikation des Personals eine sehr gute Organisation der Betriebs- und Einsatzabläufe.

Simulationszentrum DIN EN ISO 9001 / 2015

Das Simulationszentrum des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg hat als erstes Simulationszentrum der Freien und Hansestadt Hamburg und auch innerhalb der Bundeswehr erfolgreich das Zertifizierungsverfahren nach der DIN EN ISO Norm 9001/2015 durchlaufen.

Das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, mit dem hauseigenen Simulationszentrum der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin, konnte bei der Durchführung von Fortbildungen zum Thema der innerklinischen Reanimation und in der Einsatzvorbereitung von Rettungsmedizinern bereits große Erfahrung sammeln.

In den Simulationen lernen die Teilnehmer mit klinischen und den einsatztypischen präklinischen Szenarien umzugehen. Die etablierten Qualitätsmanagementstrukturen helfen die Prozesse im Simulationszentrum zu optimieren und kontinuierlich die Weiterentwicklung der Szenarien zu unterstützen.

Radiologie DIN EN ISO 9001 / 2008

Die Radiologie des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg wurde die erste Radiologie der Bundeswehr, die dieses Verfahren erfolgreich nach den Bestimmungen der DIN ISO Norm durchlaufen hat. Die Prüfer stellten den hohen Detaillierungsgrad der erstellten Unterlagen heraus und zeigten sich von den modernen Röntgengeräten, den optimierten Betriebsabläufen und der elektronischen Datenverarbeitung beeindruckt. Auch die höchste Professionalität der Mitarbeiter fand in den Augen der Auditoren besondere Anerkennung. Besonders positiv wurde die hohe Orientierung des Personals am Wohlbefinden der Patienten und die dafür unternommenen Anstrengungen herausgestellt.

Hörzentrum DIN ISO 9001 / 2008

Das im Jahr 2008 neu gegründete, innerhalb der Bundeswehr und in der Freien und Hansestadt Hamburg einmalige, Hörzentrum Hamburg ist seit dem Jahr 2013 nach der DIN ISO Norm zertifiziert und erfüllt somit die erforderlichen Qualitätskriterien. Unter einem Dach sind  alle notwendigen diagnostischen Dienstleister (Audiometristen, HNO-Ärzte, und Hörgeräteakustiker) für eine optimale Patientenversorgung zusammengefasst. Die etablierten Qualitätsmanagementstrukturen erfüllen höchste Qualitätsanforderungen und unterstützen so die Spitzenmedizin, die in dieser Form nur an Universitätskliniken anzutreffen ist.

Apotheke DIN EN ISO 9001 / 2008

Seit dem Jahr 2012 führt die  Apotheke das begehrte Zertifikat, worauf die beteiligten Mitarbeiter zu Recht stolz sein können.  Nach intensiver Vorbereitung erfolgte das Zertifizierungsaudit durch eine von der DAKKS (Deutsche Akkreditierungsstelle GmbH) akkreditierten Zertifizierungsstelle. Das externe Audit beinhaltet alle Aspekte der DIN ISO-Norm und der Apothekenvorschriften. Dieser Erfolg ist das Ergebnis einer hohen Einsatzbereitschaft und Motivation aller Mitarbeiter der Apotheke sowie der beteiligten Qualitätsmanagement-Verantwortlichen des Krankenhauses.