1. Internationaler Tag der Patientensicherheit

Bundeswehrkrankenhaus Hamburg beteiligt sich am 1. Internationalen Tag der Patientensicherheit

Das Aktionsbündnis Patientensicherheit e. V. (APS) und seine internationalen Partner aus Österreich und der Schweiz riefen zum ersten Mal den „Internationalen Tag der Patientensicherheit“ aus. Der Aktionstag fand am 17.09.2015 statt. Das Ziel ist, die breite Öffentlichkeit für das Thema Patientensicherheit zu sensibilisieren und die Maßnahmen transparent zu machen. Der Aktionstag lebt vom Mitmachen und ist eine gute Gelegenheit, das Engagement zur Förderung der Patientensicherheit zu demonstrieren. Das Schwerpunktthema in diesem Jahr ist Hygiene und Vermeidung von Infektionen. Das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg  beteiligte sich am ersten internationalen Tag der Patientensicherheit. In der Zeit von 11 bis 19 Uhr konnten sich  Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige und Besucher an unserem Hygienestand im Eingangsbereich des Bundeswehrkrankenhauses über die Effektivität einer Händedesinfektion zum Schutz vor Infektionen informieren.

Patientinnen und Patienten erwarten zu Recht, dass sie im Krankenhaus gut versorgt werden – und dazu gehört auch eine gute Händehygiene.

Als besonderes Highlight durfte jeder Teilnehmer eine Händedesinfektion durchführen und danach die Effektivität der Maßnahme unter einer Schwarzlichtlampe überprüfen. Mitarbeiter der Krankenhaushygiene halfen den Besuchern bei der Interpretation des Ergebnisses. Und das Schwarzlicht brachte es an den Tag. Die Fingerspitzen, die Fingerzwischenräume, ein breiter Streifen auf dem Handrücken – all diese Stellen sind dunkel. Da hatte jemand die Hände nicht korrekt desinfiziert, und der Test unter der Lampe zeigte ganz genau wo. „Gar nicht so einfach, so eine Händedesinfektion!“ – so die Reaktion einer fünfköpfigen Besuchergruppe. Auch gab es immer wieder Irritationen hinsichtlich der erforderlichen Menge des Händedesinfektionsmittels. Aussagen wie: „ So viel Händedesinfektionsmittel muss ich nehmen?“,  waren unter den Teilnehmern keine Seltenheit. „Dabei ist es von enormer Wichtigkeit, das unter anderem ausreichend Mittel aus dem Spender entnommen wird“, so Frau Urbach, Hygienefachkraft am Bundeswehrkrankenhaus. Das richtige Desinfizieren der Hände muss geschult werden, und so wanderten im Verlauf des Aktionstages die eingeriebenen Hände von über 200 Gästen durch die Öffnungen der Blue-Box.

Jeder kann helfen, Infektionen im Krankenhaus zu verhindern.

Überall in der Klinik hängen Händedesinfektionsmittelspender, an den Ein- und Ausgängen, an den Aufzügen und in den Patientenzimmern. Unsere geschulten Mitarbeiter wissen um die Wichtigkeit der Händedesinfektion. Aber auch Sie, liebe Patientin, lieber Patient, sehr geehrte Angehörige und Besucher sind eingeladen, die Spender zu nutzen. Dabei ist die richtige Anwendung des Mittels der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb die Bitte an Sie: Sprechen Sie Ihren behandelnden Arzt, Ihre Pflegekraft auf den Stationen an, sie zeigen Ihnen wie eine Händedesinfektion regelkonform durchgeführt wird.

Helfen Sie uns, Krankenhausinfektionen zu verhindern!

Text: Günther Mügge