5. Symposium für Tropendermatologie und Reisemedizin

Am 23.04.2016 führte die Abteilung Dermatologie, Venerologie und Allergologie des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg ihr 5. Symposium für Tropendermatologie und Reisemedizin im historischen Hörsaal des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin durch. Mit mehr als 145 Teilnehmern war die Veranstaltung mit Hautärzten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden überaus gut besucht.

Einen ersten Themenschwerpunkt bildete das Krankheitsbild der Leishmaniasis , das in der Bundeswehr durch den Einsatz in Afghanistan bekannt wurde und jetzt in Deutschland gehäuft bei Flüchtlingen und Migranten festgestellt wird.

Ehrengast der Veranstaltung war Herr Prof. Henning Grossmann, der über 35 Jahre eine der größten dermatologischen Kliniken in Afrika leitete. Er und seine Mitarbeiterinnen berichteten über ihre Tätigkeit an dieser für Afrika einzigartigen dermatologischen Ausbildungsstätte in Tansania am Fuß des Kilimanjaro, an die seit einigen Jahren regelmäßig Sanitätsoffizieren der Bundeswehr kommandiert werden, um Tropendermatologie zu erlernen.

Ein Vortrag, der Verletzungen durch giftige Meerestiere erläuterte, entführte die Teilnehmer in den Artenreichtum der tropischen Unterwasserwelt.

Einen weiteren Themenschwerpunkt stellten die tropendermatologischen Erfahrungen und spannenden Fallvorstellungen von insgesamt 7 Sanitätsoffizieren dar, die im vergangenen Jahr während ihrer dermatologischen Facharztweiterbildung an einem humanitären Hilfseinsatz der US Navy auf dem Hospitalschiff USNS Comfort in Mittel und Südamerika teilnahmen.

Durch den Erfolg der Veranstaltung bestätigt, beabsichtigt das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, in 2017 ein 6. Symposium auszurichten.