Bestpreise an Mitarbeiter vergeben

Bei der Mitarbeiterversammlung des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg wurden durch den Dienststellenleiter, Herrn Generalarzt Dr. Hoitz, Bestpreise für sehr gute Leistungen im Jahr 2013 an 24 bewährte zivile Mitarbeiter der Dienststelle vergeben.

Bei seiner Ansprache betonte Dr. Hoitz, dass es ihm ein Anliegen sei, Mitarbeiter aus allen Bereichen auszuzeichnen und im Namen „unserer Patienten mit den Bestpreisen Danke zu sagen“. „Auch wenn sie mich in meiner Funktion als Chefarzt nicht täglich sehen, so weiß ich um die Wichtigkeit jedes Einzelnen für den Betrieb des Krankenhauses. Viele von ihnen wie z.B. Frau Thielicke kenne ich seit Jahren persönlich und weiß, dass sie sich mit dem Bundeswehrkrankenhaus Hamburg, den darin arbeitenden Menschen und ihren persönlichen Aufgaben sehr stark identifizieren, so der Chefarzt weiter.

„Chefarzt Coin“ als neue Auszeichnung

Im Rahmen der Mitarbeiterversammlung wurde erstmals der sog. „Chefarzt Coin“ verliehen.
„Mit dieser neu entwickelte Münze beabsichtige ich Personen auszuzeichnen, die sich mit ihren Leistungen für das Bundeswehrkrankenhaus in der Öffentlichkeit und in den Streitkräften verdient gemacht haben“, so GA Dr. Hoitz.

Die Kreativität, der Ideenreichtum und die Tatkraft, unabhängig von Uniformträgern oder zivilen Mitarbeitern, führen zu Ergebnissen und Entwicklungen, die über den Wirkungsbereich des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg hinausgehen. Es können auch Externe, z.B. Soldaten oder Bürger ausgezeichnet werden, wenn sich diese maßgeblich für das Bundeswehrkrankenhaus eingesetzt haben.

Die Intention der Würdigung besonderer Leistungen machte der Generalarzt am Aufbau des „Simulationszentrum“ zur präklinischen notärztliche Versorgung unter Einsatzbedingungen und zur klinischen Versorgung von Notfallpatienten (Schockraum / OP / Intensiv) im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg durch Oberfeldarzt  Dr. Braun und Hauptfeldwebel Mai deutlich. Dies ist ein innovativer Projekt, dass es in dieser Form in den Streitkräften und am Gesundheitsmarkt derzeit noch nicht gibt.
Es werden  auch internationale Kurse bei der präklinischer / klinischer Versorgung  im NATO und EU Rahmen durchgeführt.

Auch die anderen Ausgezeichneten hätten mit ihren Projekten das Ansehen des Bundeswehrkrankenhauses innerhalb der Streitkräfte, auf dem Gesundheitsmarkt und in der Öffentlichkeit gesteigert.

Exemplarisch stellte Generalarzt Dr. Hoitz die „interdisziplinäre Tumorkonferenz“ und Aktivitäten im Qualitätsmanagement heraus. Interdisziplinäre Tumorkonferenzen seien in Universitätskliniken selbstverständlich, jedoch in einem 300 Bettenhaus in dieser Qualität selten oder oftmals gar nicht anzutreffen.

Beim KTQ Zertifizierungsverfahren gelang es dem Bundeswehrkrankenhauses Hamburg zwei Mal in Folge (2010 du 2013) unter den besten drei Krankenhäusern in Deutschland bewertet zu werden. Im Qualitätsmanagement wurden sogar die höchsten Punkt / Prozentwerte erzielt.

Autor: Christoph Gahrns

Stand: Juli 2014