Das "seelische Wohl" fest im Blick

G20 – ein Begriff, der in Hamburg zurzeit Verwunderung, Erschrecken und auch Wut auslöst. Für viele Polizistinnen und Polizisten ist die Erinnerung zusätzlich noch mit körperlichen Schmerzen verbunden. In der Masse wurden die verletzen Einsatzkräfte im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg medizinisch versorgt. Begleitet wurden die Polizistinnen und Polizisten dabei auch von der Seelsorge. Ein Polizeiseelsorger und ein Militärseelsorger kümmerten sich um ihr „seelisches Wohl“. Wichtig waren dabei Gespräche über aktuell Erlebtes. Natürlich galt die seelsorgerliche Begleitung auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Bundeswehrkrankenhaus. Sicherungskräfte, Mitarbeiter der Krankenhausleitung, Pflegende, Ärztinnen und Ärzte waren dankbar für kurze und längere Gespräche, sowie, vor allem in der Nacht, für die Möglichkeit, in die reich gefüllte „Süßigkeitenbox“ greifen zu können: „Eine willkommene Abwechslung und eine nette Aufmerksamkeit!“ resümierte eine Mitarbeiterin der Notaufnahme.

Autor: ThDr. Michael Rohde