Erfolgreiche Rezertifizierung

Besichtigung des Intensivtransportwagens (Foto: BwKhrs, Sandra Herholt)

Bereits zum fünften Mal in Folge gelingt dem Bundeswehrkrankenhaus Hamburg im November 2019 die KTQ-Zertifizierung. Außerdem wurde erstmals auch das Rettungs- und Simulationszentrum nach KTQ zertifiziert. Somit demonstriert das Klinikum erneut seinen hohen Qualitätsstandard. 

Das KTQ-Verfahren

Das KTQ-Verfahren (Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen) setzt ein vorhandenes Qualitätsmanagement (QM) voraus und bestätigt mit seinem Zertifikat, dass dieses QM sowie die Strukturen und Abläufe den aktuellen KTQ-Kriterienkatalog hinreichend erfüllen. Ziel der Zertifizierung ist die ständige Optimierung von Prozessen innerhalb der Patientenversorgung. Entscheidend ist dabei die fortlaufende Verbesserung der Abläufe. Daher wird das Zertifikat befristet für die Dauer von drei Jahren vergeben.

Vernetzte Zertifizierung mit dem Rettungs- und Simulationszentrum

Aus den Erfahrungen und Ergebnissen der letzten Zertifizierungen hat das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg eine Reihe von QM-Projekten initiiert und umgesetzt, sowie die vorhandenen QM-Strukturen optimiert. Die kontinuierliche Verbesserung des QM-Systems wurde durch die erneute erfolgreiche Re-Zertifizierung bestätigt. Zudem bietet das KTQ-Verfahren die Möglichkeit, einzelne Abteilungen innerhalb dieser Gesamtzertifizierung zu prüfen - die sogenannte vernetzte Zertifizierung. So konnte als besonderes Highlight innerhalb dieses viertägigen Zertifizierungsablaufes die Erstzertifizierung des Rettungs- und Simulationszentrums nach KTQ erfolgen. Damit ist das Hamburger Rettungszentrum deutschlandweit das zweite dieser Art. Die sechsköpfige Prüfungskommission lobte ausdrücklich die professionelle Prozessetablierung, Projektumsetzung sowie das kollegiale und kameradschaftliche Miteinander im ganzen Haus.

Zertifizierung bei laufenden Baumaßnahmen

Erschwerend kam hinzu, dass alle Projekte während anhaltender, umfangreicher Neu-, Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im laufenden Betrieb erfolgten. „Die professionelle und erfolgreiche Umsetzung der gemeinsam identifizierten Projekte im vergangenen Bewertungszeitraum bis zur erneuten Rezertifizierung nach KTQ ist in erster Linie ein Verdienst unserer motivierten und engagierten soldatischen und zivilen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die sich kontinuierlich im Klinikbetrieb mit den "Werkzeugen" des Qualitätsmanagements zwecks kontinuierlicher Verbesserung der Prozesse auseinandersetzen und dieses anwenden“, erklärte Admiralarzt Dr. Knut Reuter, Kommandeur und Ärztlicher Direktor des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg.  Öffnet externen Link in neuem FensterWeiterlesen

Weitere Informationen zum KTQ-Verfahren: KTQ-GmbH www.ktq.de

Autor: Stabsfeldwebel Andreas Rasche, Bundeswehrkrankenhaus Hamburg