Informationsbesuch am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

Die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft Carola Veit besuchte in Begleitung des Leiters der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Protokoll Herrn Ulfert Kaphengst das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg.  

Begrüßt durch den Dienststellenleiter und Chefarzt des Bundeswehrkrankenhauses, Generalarzt Dr. Joachim Hoitz, wurden die Besucher in einem einleitenden Gespräch über die gegenwärtige Struktur und Leistungsfähigkeit der Klinik sowie über Planungen für die künftige Weiterentwicklung informiert.

Dr. Hoitz ließ es sich dabei nicht nehmen, auch auf die besondere Bindung des Hauses an die Stadt Hamburg durch dessen langjährige Geschichte und der damit gewachsenen Bedeutung innerhalb des Versorgungssystems der Nordmetropole noch einmal hinzuweisen. So leistet das Bundeswehrkrankenhaus in Zusammenarbeit mit dem vor Ort ansässigen Rettungszentrum einen wesentlichen Beitrag zum Katastrophenschutz der Hansestadt sowie zur luft- und bodengebundenen Not- und Unfallversorgung.  

Moderne Ausstattung für jeden Patienten

Bei der anschließenden Begehung des Krankenhauses zeigte sich die Präsidentin der Hamburgischen Bürgerschaft Carola Veit insbesondere von der modernen Ausstattung des neuen Bettenhauses beeindruckt. So verfügen beispielsweise alle Patientenbetten über das sogenannte „Cockpit 18“, einem Multifunktions-PC, auf dem die Patienten aus unterschiedlichen Funktionen, etwa einer digitalen Lichtsteuerung, Telefon, Radio oder Fernsehen wählen können. Darüber hinaus war sie sehr beeindruckt von der Ausstattung und Leistungsfähigkeit der zentralen interdisziplinären Notaufnahme, in der pro Jahr mehr als 20.000 Patienten behandelt werden, davon der überwiegende Anteil von Einwohnern des Bezirks Wandsbek der Freien und Hansestadt Hamburg.  

Weitere Besonderheiten wie der sogenannte „Raum der Stille“, ein durch die Militärseelsorge eingerichteter Raum, der religionsübergreifend als Rückzugspunkt und Ort der Ruhe und Besinnlichkeit sowohl für Patienten als auch für Hausangehörige gedacht ist, wurden ebenfalls besichtigt.&nb

Rettungszentrum der Bundeswehr als wichtiger Partner für die Freie und Hansestadt Hamburg

Mit besonderem Interesse verfolgten Carola Veith und Ulfert Kaphengst den Ausführungen von Dr. Hoitz bei der Besichtigung des Rettungszentrums mit dem allseits bekannten Rettungshubschrauber „Christoph 29“ sowie dem Notarztwagen und Intensivverlegefahrzeug. Die Präsidentin war beeindruckt einerseits von den Leistungszahlen des Rettungszentrums mit über 8.500 Notarzteinsätzen pro Jahr und andererseits von der Betreuung von Intensivpatienten auf höchstem Niveau während eines Interhospitaltransfers. Mit dieser technischen und personellen Qualität stellt das Intensivverlegefahrzeug am Bundeswehrkrankenhaus Hamburg für die Metropolregion ein Alleinstellungsmerkmal dar, weshalb diese Fähigkeit in ganz Norddeutschland bei entsprechend kritischen Interhospitaltransfers gezielt angefordert wird.  

Autor: Christoph Gahrns

Stand: Mai 2014