KTQ-Rezertifizierung erfolgreich bestanden

Das Bundeswehrkrankenhaus Hamburg hat zum dritten Mal mit einem Spitzenergebnis die KTQ-Rezertifizierung bestanden.

"Wo Sie mit Ihrem Team und mit Ihrem Ergebnis stehen, ist vorne." Mit diesen Worten eröffnete Dr. med. Henrik Hermann, der ärztlicher Visitor, das Abschlussgespräch in Rahmen der KTQ-Rezertifizierung und beglückwünschte den Chefarzt des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg, Herrn Generalarzt Dr. med. Hoitz, zu den herausragenden Leistungen des gesamten Teams, wobei er den Servicebereich Krankenhausverwaltung ausdrücklich mit einschloss.

Sichtlich erfreut und sehr zufrieden zeigte sich Generalarzt Dr. Hoitz in Anwesendheit des Kommandeurs der Gesundheitseinrichtungen des Sanitätsdienstes, Herrn Generalstabsarzt Dr. Detlev Fröhlich, und der Chefärzte der Bundeswehrkrankenhäuser Ulm, Koblenz, Berlin sowie Westerstede über die lobenden Worte der Visitoren.

„Wir Hamburger haben ja schon immer gewusst, dass wir gut sind, es tut aber auch einmal ganz gut, wenn ausgewiesene Experten aus dem Gesundheitswesen dies feststellen und auch öffentlich zum Ausdruck bringen“, so Generalarzt Dr. Hoitz und bedankte sich bei den drei Visitoren für die faire, jedoch stets kollegiale Überprüfung und bei der Zertifizierungsstelle QMS Zert, vertreten durch Herrn Roth, für die gute Begleitung im Zertifizierungsprozess.

Ein ausdrücklicher und von Herzen kommender Dank an alle Angehörigen des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg und dem Servicebereich Krankenhausverwaltung brachte Generalarzt Dr. Hoitz zum Ausdruck. „Was wir gemeinsam dieses Jahr geleistet haben, und dazu gehören neben der KTQ-Zertifizierung vor allem der Bezug des neuen Bettenhauses, die NEXUS-Einführung und die drei großen Festivitäten, ist nur in einem Team zu realisieren, das Füreinander ist. Oberstleutnant Busche, der QMB des Hauses, das zentrale Qualitätsmanagementteam und die Qualitätsbeauftragten der Abteillungen haben trotz der Mehrfachbelastungen durch die Großprojekte seit Beginn des Jahres kontinuierlich das Team Bundeswehrkrankenhaus auf diesen Höhepunkt zum Jahresabschluss vorbereitet. Umso mehr freut uns alle dieses Spitzenergebnis, so Generalarzt Dr. Hoitz.

Der Patient steht im Mittelpunkt aller Aktivitäten wurde als Markenzeichen des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg von den Visitoren herausgestellt. Eine zugewandte Pflege wie auch die ausführliche ärztliche Aufklärung und Behandlung wurden herausgestellt. Darüber hinaus wurden die neue Infrastruktur und die moderne Medizintechnik zusätzlich hervorgehoben. Das Schmerzmanagement, die Aktivitäten im Bereich der Hygiene und vor allem in der Patientensicherheit seien weitere Indikatoren für dieses sehr patientenorientierte Krankenhaus.

Ihr Vertrauen – unser Anspruch“ ist das Leitbild für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg. Dass dieser Leistspruch auch in der Praxis gelebt wird, zeigt sich auch in dem Führungsprozess. Eine „Balanced Score Card“ sowie ein EDV-gestütztes Risikomanagement, der sog. RISK CUBE“, werden als Management- und Führungsinstrument genutzt.

Besondere Stärken der Klinik erkannten Dr. Henrik Hermann und seine Co-Visitoren Herr Bernd Mege (ökonomischer Visitor) und Herr Heinz Kessen (pflegerischer Vistor) und nahmen bei ihren Ausführungen immer wieder Bezug auf die Spitzenergebnisse aus der KTQ-Zertizierung im Jahr 2010, ber dem das Bundeswehrkrankenhauses zu den drei höchst bewerteten Krankenhäusern Deutschlands gehörte. Sie konnten die damals festgestellten Stärken bestätigen und weiter Qualitätssteigerungen feststellen. Gerade das neu bezogene Bettenhaus mit den „High End“ eingerichteten „Intensiv- und Intermediate-Care-Stationen“ sowie die große Zentrale Notaufnahme und die modern eingerichteten Stationen überzeugten. Qualitätssteigernde Projekte wie die Einführung einer „Tumorkonferenz“ seien bei Häusern dieser Größe sehr selten anzutreffen. Nicht zuletzt lobten die Visitoren auch die Einrichtung eines „Aufnahmeelementes“ als ein sehr patientenorientiertes Instrument, da sich Wege für die Patienten verkürzen und die interdisziplinäre und berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit positiv bemerkbar mache.

Autor: Christoph Gahrns

Stand: Dezember 2013