Teambuilding mal anders

Anfang September führten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Apotheke des Bundeswehrkrankenhauses in Hamburg erstmals gemeinsam eine teambildende Maßnahme durch. Gestaltet wurde diese vom Evangelischen Militärpfarramt Hamburg I, das sowohl für die Helmut-Schmidt-Universität (Universität der Bundeswehr) als auch für das Bundeswehrkrankenhaus in Hamburg zuständig ist. Die Leitung hatten Militärdekan Dr. Michael Rohde und Maximiliane Rink, die dort als Theologiestudentin gerade ihr Handlungsfeldpraktikum durchführt.

Die 38 TeilnehmerInnen, die in verschiedenen Bereichen und Funktionen innerhalb der Apotheke arbeiten, setzen sich zum Ziel als Team enger zusammen zu rücken und nahmen sich hierfür einen Tag Zeit. Begonnen wurde das Teambuilding mit mehreren Kennenlernspielen zum „warm“ werden. Während eine Hälfte der Gruppe anschließend den berühmten „gordischen Knoten“ löste und dann versuchte einen Bambusstab, kollektiv auf den Zeigefingern getragen, auf dem Boden abzulegen, beschäftigte sich der zweite Teil der Gruppe mit einem auf Seilen balancierten Tennisball, der von verschiedenen Seiten stabilisiert werden musste. Verschiedene Hindernisse wie zu überwindende Bänke oder verbundene Augen erhöhten nach und nach den Schwierigkeitsgrad und forderten kreative Lösungen sowie Teamarbeit. Die Gruppen wechselten die teamfördernden Aufgaben sobald sie eine davon erfolgreich gemeistert hatten.

Sich rückwärts von einer kleinen Mauer in die Arme der Kollegen fallen zu lassen, rundete als besonderer Vertrauensbeweis den Tag ab. Die anschließende Feedbackrunde war positiv und das Team will es sich weiterhin zur Aufgabe machen die Gruppe näher zusammen zu bringen, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und damit auch die Zusammenarbeit zu verbessern.  

Text: Maximiliane Rink