Operationsmanagement

Steigende Fallzahlen und eine kürzere Verweildauer der Patienten erfordern ein schnelles und konsequentes Handeln. Dadurch steigen die Anforderungen an den Operationsbereich kontinuierlich.

Der OP–Betrieb ist der personal- und kostenintensivste Bereich des Krankenhauses. Optimale Koordination und Kommunikation zwischen den verschiedenen Berufsgruppen aller betroffenen Fach- und Sachgebiete bilden die Grundlage für eine effiziente Nutzung der vorhandenen Kapazitäten. Für diese Aufgaben gibt es im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg ein zentrales OP Management.

Zu den Zielen des OP Managements gehören der reibungslose OP-Betrieb, die Sicherheit der Patienten, die Steuerung der Interessen des Personals und eine ökonomische Bewirtschaftung des umfangreichen Materials von der kleinsten Schraube bis zu hochkomplexen bildgebenden Großgeräten.

OP-Kapazität wird für folgende Abteilungen regelmäßig zur Verfügung gestellt:

  • Allgemein-, Visceral,- Thorax,- und Gefäßchirurgie,
  • Orthopädie- und Unfallchirurgie,
  • Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie,
  • Hals – Nasen -Ohren,
  • Urologie, und
  • Neurochirurgie.

Weitere Abteilungen (Innere Medizin, Dermatologie, Augenheilkunde) erhalten OP-Kapazität auf Anfrage.

Der OP - Betrieb im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg entwickelt sich stets weiter. Neue Operationsverfahren und technische Innovationen finden bei jährlich ca. 7.000 Operationen statt. Dabei unterstützt ein eingespieltes Team aus gemischt militärisch-zivilem Stammpersonal von 23 Mitarbeitern in der OP-Gruppe und 9 Mitarbeitern in der Zentralen Sterilgutversorgungsabteilung. Ein Akademisches Lehrkrankenhaus bietet auch die Möglichkeit zu Weiterbildungen im pflegerischen Bereich. Dafür werden durchschnittlich 3 Weiterbildungsplätze zur Verfügung gestellt.

Einmal im Quartal findet für die OP Ressourcenverteilung eine Koordinationssitzung mit dem anästhesiologischen und den operativ tätigen Abteilungsleitern oder deren Vertretern statt

Einmal im Jahr findet ein Treffen der Leitungen von Sterilgutversorgungsabteilungen interessierter Krankenhäuser statt

Besonderheiten

  • IT gestützte OP Planung
  • Für ausgewählte Eingriffe steht eine 3D Navigation zur Verfügung
  • Hauseigene Sterilgutversorgungsabteilung