Pflegedienstleitung

Qualität in der Pflege im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg

 

- Darauf können Sie sich verlassen! –

Im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg haben wir einen standardisierten Rahmen zur systematischen und strukturierten Einschätzung von potentiellen Gefahren, bzw. Risiken beim Patienten geschaffen. Wir beziehen uns dabei auf das „Deutsche Netzwerk zur Qualitätssicherung in der Pflege“ (DNQP). Die dort entwickelten Expertenstandards enthalten überprüfbare Messgrößen zur Sicherung der Qualität in der Pflege.

Beispiel Dekubitus – was wir vorbeugend machen:

Der Dekubitus (Druckgeschwür) ist eine lokal begrenzte Schädigung der Haut und/oder des darunterliegenden Gewebes in Folge von Druck oder von Druck in Kombination mit Scherkräften. Viele Menschen zu Hause und im Krankenhaus haben ein erhöhtes Risiko einen Dekubitus zu bekommen.

Ursachen können sein:

  • Bewegungseinschränkungen
  • Bettlägerigkeit
  • Medikamente
  • Durchblutungsstörungen
  • Eine Grunderkrankung (z.B. Diabetes)
  • Abwehrschwäche
  • Eine längere andauernde Operation

Um die Pflegequalität zu sichern, wird bei allen Patientinnen und Patienten bei der Aufnahme geprüft, ob ein Risiko hinsichtlich der Gefahr eines Dekubitus besteht. Wir benutzen das ergebnisorientierte Pflegeassessment, die Nortonscala, einem allgemein gültigen und anerkannten Einschätzungsinstrument. In allen Abteilungen finden während des gesamten Krankenhausaufenthaltes täglich eine neue Beurteilung des festgestellten Risikos stat. Eine tägliche Hautinspektion gibt uns Hinweise auf eine mögliche Gefährdung. Dem Fachpersonal stehen als druckverteilende Hilfsmittel Weichlagerungsmatratzen und als druckentlastendes Hilfsmittel spezielle Lagerungskissen zur Verfügung. Unsere elektrischen Krankenhausbetten sind standardmäßig mit technischen Vorrichtungen ausgestatte, die den Anforderungen zur Vorbeugung eines Dekubitus Grad I entspricht.

Wir sichern die Qualität der Pflege einerseits durch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen und andererseits durch die Ausbildung zertifizierter Fachexperten in der Pflege. Zudem pflegen wir den kollegialen Austausch im Rahmen von Qualitätsaudits. Diese drei Komponenten stellen sicher, dass die Pflegekräfte das Wissen und die Kompetenz haben, Risiken einzuschätzen.