20 Jahre ist es her – und doch sind die Opfer unvergessen

Es ist 20 Jahre her, aber dennoch ist das Ereignis sehr präsent. Regelmäßiges Erinnern und Gedenken gehören zum Soldatenberuf, egal in welchem Bereich.

Aktive und ehemalige Angehörige des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg und Abordnungen der Polizei, der Bundespolizei und der Luftwaffe nahmen an einer Andacht für die bei dem tragischen Flugunfall vor 20 Jahren verstorbenen Besatzungsmitglieder des Rettungshubschraubers SAR Hamburg 71 „Annelise“ teil.

Der Kommandeur und ärztliche Direktor Herr Admiralarzt Dr. Reuter verlass die Namen, gedachte der Verstorbenen und deren Familienangehörigen und bezog die Angehörigen des Krankenhauses, die diesen tragischen Tag miterleben mussten, mit ein. Militärdekan ThDr. Rohde hielt die Andacht vor dem Gedenkstein und einer außer Dienst gestellten BELL UH 1D und sprach bewegende und einfühlsame Worte. Viele Anwesende entzündeten Kerzen zum Gedenken an die Verstorbenen damals, aber auch an die verstorbenen und gefallenen Soldat*innen in jüngerer Zeit. Gerahmt wurde das Gedenken durch „Amazing Grace“ und „Ich hat einen Kameraden“, gespielt von Hauptfeldwebel Alessa Holzapfel, Trompeterin aus dem Heeresmusikkorps Hannover.

Text: OTL Karl-Heinz Busche

Gedenkort auf dem Gelände des Bundeswehrkrankenhauses Hamburg (Foto Bundeswehr: Herholt)
Admiralarzt Dr. Reuter beim Gedenken (Foto Bundeswehr: Herholt)
Militärdekan ThDr. Rohde beim Entzünden einer Erinnerungskerze (Foto Bundeswehr: Herholt)