Feierlichkeiten anlässlich des Richtfestes des Multifunktionsgebäudes und Neubau des Schifffahrtmedizinischen Institutes der Marine am 30.08.2022

Im Maßstab 1:1000 ist es fertig - das Modell des neuen Bundeswehrkrankenhauses Hamburg. Es ist ein Geschenk von Dr. Dorothee Stapelfeldt, der Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in Hamburg. Das 3D-Modell vermittelt einen Eindruck davon, wie der gesamte Krankenhauskomplex nach der Fertigstellung des Multifunktionsgebäudes und Neubaus für das Schifffahrtmedizinische Institut der Marine in naher Zukunft aussehen wird.

Doch die Grundsteine sind gelegt, die Fassaden stehen und langsam bekommt die Erweiterung des Klinikums ein Gesicht. Und das, während im Hintergrund weiterhin im Klinikum Tag und Nacht dem Normalbetrieb nachgegangen wird.

Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen in Hamburg

„Eine solche Baumaßnahme bei laufendem Krankenhausbetrieb fordert bei allen, vor allem beim Krankenhauspersonal, an hohes Maß an Kreativität und Toleranz, und ist nur durch die sehr hohe Kompetenz aller am Bau beteiligten Menschen möglich.“

Auf 180 Metern Länge und 40 Metern Breite entsteht hier nicht nur ein Multifunktionsgebäude für alle Ambulanzen, den Zentral-OP, die Physiotherapie und weitere Funktionsbereiche des Krankenhauses, sondern auch ein hochmoderner Bau für das Schifffahrtmedizinische Institut der Marine und dessen Bildungs- und Forschungstätigkeiten. Dieses wird mit der Fertigstellung des Neubaus aus Kiel in die Hansestadt ziehen – inklusive Druckkammer für Tauch- und Überdruckmedizin.

Dr. Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister

„Der geplante Umzug des Schifffahrtsmedizinischen Instituts der Marine ist ein Gewinn für unseren Wissenschaftsstandort. Ich danke dem Bundesministerium für Verteidigung für die große Investition und wünsche den Handwerkern alles Gute für den weiteren Bauablauf.“

140 Millionen Euro hat das Projekt bislang schon gekostet, 20 weitere Millionen sollen noch bis zur Fertigstellung hinzukommen.

Thomas Hitschler, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Verteidigung

„Der Neubau ist ein wichtiger Beitrag für die personelle Einsatzbereitschaft der Bundeswehr und für die Krankenhauslandschaft in der Freien und Hansestadt Hamburg.“

Bis die neuen Gebäude allerdings endgültig mit Leben gefüllt werden, dauert es noch etwa zwei Jahre. Im Juni 2024 sollen offiziell die Türen zu rund 1000 Räumen geöffnet werden.

Generalstabsarzt Dr. Stephan Schoeps, der stellvertretender Inspekteur des Sanitätsdienstes der Bundeswehr

„Wir werden hier modernste Verfahren von Diagnostik und Therapie realisieren, um optimale Bedingungen für den Beitrag des Bundeswehrkrankenhauses zur Gesundheitsversorgung unserer militärischen und mehrheitlich zivilen Patienten und Patientinnen zu schaffen.“

„Das wird gut.“, sagt der Ärztliche Direktor und Kommandeur Dr. Thomas Harbaum mit einem Blick auf das neue Bundeswehrkrankenhaus. Ja, das wird es.

Text: Constanze W.