Teambuilding auf Abstand

Teambuilding hat häufig etwas mit Nähe zu tun, oft wird neben dem psychischen Zusammenhalt auch durch gemeinsame, körperliche Aktionen ein Gemeinschaftsgefühl entwickelt bzw. gestärkt. In Zeiten von Corona ist es bei Beachtung der Hygienevorschriften nicht sinnvoll, körperliche Nähe zuzulassen. So war es auch am 11. August 2020 beim Teambuilding, das vom Ev. Militärpfarramt Hamburg I für das interprofessionelle Team der Interdisziplinären Intensivstation im Bundeswehrkrankenhaus Hamburg durchgeführt wurde.

Geschicklichkeitsübungen auf Abstand, Walk-and-Talk, gemeinsames Essen und Reflexionen des Erlebten eröffneten den Soldat*innen und den zivilen Mitarbeiter*innen neue Sichtweisen auf ihre persönlichen, aber vor allem auch dienstlichen Beziehungen und Strukturen.

Hauptbootsmann Markus Köster, Stationsleitung der Interdisziplinären Intensivstation, freute sich über die Möglichkeit: „Mir ist es wichtig, das Teambewusstsein noch weiter auszubauen. Dazu ist dieser Nachmittag eine gute und wichtige Möglichkeit. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit der Militärseelsorge bei solchen Fortbildungen, auch außerhalb der Seelsorge bei uns auf Station.“

Als kleine Erinnerung erhielten die Teilnehmer*innen ein Sitzkissen der Evangelischen Militärseelsorge. Militärdekan ThDr. Michael Rohde, der die Veranstaltung leitete, freute sich über die positive Resonanz: „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht zu sehen, mit wie viel Engagement die Teilnehmer*innen sich auf dieses besondere Angebot eingelassen haben. Trotz oder auch gerade wegen Corona. Und die Sitzkissen sind eine praktische und dauerhafte Erinnerung!“

Ermöglicht wurde dieser Teamtag durch den Handlungsbereich Evangelische Seelsorge in der Bundeswehr, der im Rahmen der Corona-Pandemie finanzielle Mittel für solche „Tagesrüstzeiten“ zur Verfügung stellt.

Text: Johanna Hullmann-Gast Foto: Militärseelsorge